Wir sind MedInUnity
Gesundheit ist politisch. Und nicht alle werden gleich versorgt. Wir stehen für eine Medizin, die nicht nur für einige – sondern für Alle gerecht ist.
Die zuhört, statt zu urteilen.
Die Vielfalt nicht als Barriere, sondern als Realität begreift.
Wir kämpfen für Sichtbarkeit, Respekt und Versorgung –für Frauen*, queere Menschen, BIPoC & alle, die zu oft übersehen werden.
Gegen Fehldiagnosen, Ignoranz & systemische Diskriminierung.Du willst Veränderung im Gesundheitssystem?
Dann bist du hier genau richtig.

Sibel Ada
Key Account Managerin im HIV-Bereich, stv. Vorsitzende ÖFR
Schwerpunkte: Gesundheitssektor, intersektionale Gendermedizin, Grundlagen Forschung, intersektionaler Feminismus, Inklusion, Outreach.
“Mir ist intersektionale Frauengesundheit wichtig, weil es hier noch enorme Lücken sowohl in der Erforschung als auch Versorgung von Frauen* gibt. Das erlebe ich täglich in meiner Tätigkeit in der Pharmaindustrie, aber auch in der naturwissenschaftlichen Forschung. Frauen haben ein Recht darauf, in der Gesundheitspolitik und medizinischen Versorgung gleichberechtigt und gleichwertig mitgedacht und behandelt zu werden. Das beginnt in der Forschung, bei der Vorsorge, aber erst recht in der Behandlung im Fall einer Erkrankung oder eines gesundheitlichen Problems. Herkunft, Muttersprache oder das Geschlecht dürfen dabei keine Rolle spielen. Wer Vielfalt ignoriert, macht Medizin zur Lotterie.“

Mireille Ngosso
Allgemeinmedizinerin, Aktivistin, Autorin
Schwerpunkte: Gesundheitssektor, intersektionale Gendermedizin, Grundlagen Forschung, intersektionaler Feminismus, Inklusion, Outreach.
“Gesundheit ist ein Menschenrecht – doch in der medizinischen Versorgung gibt es bis heute strukturelle Ungleichheiten. Frauen*, Schwarze Menschen, People of Color (PoC) sowie queere und marginalisierte Gruppen erleben häufig Fehldiagnosen, unzureichende Therapieangebote oder werden in der medizinischen Forschung und Praxis schlichtweg nicht ausreichend mitgedacht. Noch immer basieren viele medizinische Standards auf männlichen und weißen Körpern, während die spezifischen Bedürfnisse von Frauen* oder Menschen mit unterschiedlichem ethnischen und kulturellen Hintergrund nicht ausreichend erforscht oder berücksichtigt werden. Genau hier setze ich mich mit voller Überzeugung ein – für eine Medizin, die alle Menschen mitdenkt. Denn Gesundheit darf nicht von Geschlecht, Hautfarbe oder Herkunft abhängen.”

Karin Kapatais
Dipl. Fitnesstrainerin, Certified CrossFit Coach, Ernährungstrainerin
Schwerpunkt: Krafttraining für Frauen, Bodypositivity, Training als Basis für körperliche und mentale Gesundheit
“Meine Mission ist es, Frauen stark zu machen – körperlich und mental. Krafttraining ist dabei so viel mehr, als nur Training. Es ist die Basis eines gesunden und selbstbestimmten Lebens und gibt Frauen so viel mehr als einen Körper, in dem sie sich wohlfühlen. Es ist Prävention, Selbstbewusstsein, Empowerment und eine tägliche Investition in die eigene Gesundheit. Ich will, dass alle Frauen erkennen, wie wichtig ein gesunder, starker Körper für die eigene Lebensqualität ist, genau so wie ein wesentlicher Teil der eigenen Gesundheitsvorsorge.”

Claudia Espinoza
Wissenschaftlerin der kognitiven Neurobiologie
Schwerpunkte: Neurowissenschaft, Forschung, inklusives Forschungsdesign
“Die Forschung hat eine große Verantwortung in der Wissensschaffung – jedoch herrscht nach wie vor eine klaffende Lücke zwischen dem Wissen, das wir über weibliche Körper erarbeitet haben, und dem, was wir über den männlichen Körper bereits wissen. Nach wie vor ist es ein Kampf, nicht nur männliche, sondern auch weibliche Tiere in der Grundlagenforschung einzuschließen. Als Feministin setze ich mich für die nötige Gleichberechtigung und Inklusion in der Wissenschaft ein. Grundlagenforschung braucht Gleichberechtigung – nur durch Vielfalt in der Wissenschaft erreichen wir Erkenntnisse, die allen zugutekommen und gerechte medizinische Versorgung ermöglichen.”

Michelle Nägeli
Assistenzärztin für Infektiologie und Tropenmedizin
Schwerpunkte: Infektiologie, Tropenmedizin, intersektionale Gendermedizin, Diversität & Inklusion
“Als Ärztin sehe ich täglich, wie eng Gesundheit und gesellschaftliche Gerechtigkeit verbunden sind. Immer wieder erlebe ich, dass Menschen aufgrund von Herkunft, Geschlecht, Glauben oder sozialem Status benachteiligt werden – durch unterbewusste aber auch bewusste Vorurteile, Barrieren und fehlende Sensibilität im System. Darum setze ich mich für eine Medizin ein, die alle Menschen mitdenkt – inklusiv, diskriminierungssensibel und gerecht. Nur wenn wir Diversität in Forschung, Ausbildung und Versorgung ernsthaft berücksichtigen, können wir gesundheitlicher Chancengleichheit näher kommen. Mir ist besonders wichtig, intersektionale Perspektiven in die klinische Praxis einzubringen – damit Medizin niemanden ausschließt.”
